Die Seldschuken (990-1077) und die Rum Seldschuken (1077-1290)

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Die Seldschuken (990-1077) und die Rum Seldschuken (1077-1290)

Komentar  Admin on Sun Mar 30, 2008 10:42 pm

Das Reich der Seldschuken wurde 990 gegründet.
Im 11. Jahrhundert drangen die seldschukischen Oghusen von Mittelasien in den Iran und Vorderasien vor.

Die Seldschuken gingen vor wie Steppenvölker (siehe auch 2.4), sie eroberten in Familienclans weite Teile des Iraks, Aserbaidschans und Armeniens. Zur gleichen Zeit herrschten die Ghaznawiden über das heutige Afghanistan und das Panjab. Tugril Beg zieht 1055 nach Bagdad ein, und lässt sich von den lokalen Herrschern zum Sultan erheben. Unter Alp Arslan (1063-1072) und seinem Sohn Malik Schah (1072-1092) entsteht die grösste politische Macht in Vorderasien, auch die Byzantiner werden von den Seldschuken zurückgeschlagen.

Ausbreitungs- und Einflussgebiete der Rum-Seldschuken (990-1307)

Ausbreitungs- und Einflussgebiete der Rum-Seldschuken (990-1307) (Rot-eingefärbt) und Bewegungen der Mongolen unter Dschingis Khan (Pfeile) auf aktueller Karte Asiens

Sultan Sandschar (1141) ist der letzte Sultan eines Gross Seldschukenreiches, danach zerbricht es in Teilreiche. Sulaiman ibn Kutulmisch, gründet nach einer Schlacht gegen Byzanz, das Sultanat der „Rum - Seldschuken“, bei Manzikert auf byzantinischem Gebiet, aber erst Iznik und später Konya schafften es, die Seldschuken im „Rum - Seldschuken“ Reich zu einen.

Der Begriff Rum entstand durch den Hintergrund, dass die Seldschuken ein Reich nach dem Vorbild der Römer bzw. Roms, in Asien schaffen wollten



Auch da sehen wir schon wie aus Rom das Rum wurde, das bis in die heutige Zeit noch für Verwirrung des Doppelbegriffes zwischen dem Volk, der Stadt und dem Römischen Reich sorgt. Die Seldschuken sind jene die das Teppichknüpfen der Region einführten.


Die Bevölkerung des Reiches war sehr vielschichtig, so treten Nomadisierende und Staatenlose; Türkstämme, Perser, Griechen, Armenier und Roma den Reich der „Rum –Seldschuken“ bei.

Die Sultane, waren darauf bedacht Ihr Reich zu sichern, speziell da im frühen 13. Jahrhundert die Mongolen plündernd in die Region einfielen.

Das Reich war sehr offen gegenüber, der Aufnahme neuer Bürger. Diese hatten aber auch die Pflicht im Kriegsfall das Reich zu Schützen. Jeder Familienklan musste 10.000 Soldaten zur Verfügung stellen.
Was Bürgerrechte angab, galten diese nur für Muslime, da andere immer noch als Sklaven gehalten werden durften.
Unter Ala’addin Kaikobad I. (1219-1237) , erreicht das „Rum – Seldschuken“ Reich seine größte politische Macht. Unter seinem Befehl kämpfen Söldnertruppen aus Sklaven, freien Bürgern und Roma, die nach dem Fall des Ghaznawiden Reiches dem Reich der „Rum – Seldschuken“ beitraten.

Trotzdem Unterliegt das „Rum – Seldschuken“ Reich 1243 den Mongolen, und verliert so den Einfluss auf Ihre östlichen Gebiete.
Zwischen 1284 – 1302 übernehmen mehr und mehr Türkstämme den Einfluss im „Rum – Seldschuken“ Reich. Schliesslich wurde das „Rum – Seldschuken“ Reich von Osman I. dem Osmanischen Reich einverleibt.


Ein anderes Problem war das der Religionen. Roma waren Hindus wie alle in der Region, zu dem Zeitpunkt der Versklavung. Jetzt stellte sich die Situation ganz anders dar, die Roma mussten sich entscheiden. Von Osten her kamen die Mongolen, die Christen waren die umgebenden Reiche waren Islamisch, auch die Rum – Seldschuken. Nun hatten die Roma keine Wahl. Es blieb, den Rum Seldschuken beizutreten, Moslem zu werden oder in die Sklaverei zu verfallen, die damals noch fester Bestandteil der Gesellschaft war.

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